Scrambler Fever Rallye

Dass ich jetzt gerade diesen Bericht schreibe ist schon beschissen, denn das bedeutet das ich am Rechner sitze und nicht auf dem Weg zum Scrambler Fever 2020 bin! Die Rallye war mein Motorrad-Highlight im letzten Jahr und so war eigentlich schon am ersten Lagerfeuerabend klar: „Wir kommen wieder!“
Tickets hatte ich bereits im Winter gekauft, an irgendeinem verregneten Scheißkalten Tag mit Fernweh und Motorrad-Sehnsucht.
Letztendlich ist es an unseren Bikes gescheitert, die nicht fertig sind aber das ist eine andere Geschichte….

Der andere Teil der Truppe ist genau in diesem Moment an der Grenze zu Polen und darf nicht einreisen – Corona macht mich echt fertig, langsam! Hoffentlich schaffen sie es noch irgendwie, denn es fühlt sich an als wäre ich auch ein bisschen dabei, wenn Kumpels reisen.

SCRAMBLER FEVER 2019

Wir sind mit einer kleinen Truppe aus Hamburg auf Achse hingefahren: 5 Leute, 3 Typen und 2 Frauen was schonmal geil war und auch ungefähr der Verteilung der Leute vor Ort entsprach. Wir hatten uns 3 Tage Zeit genommen für die 600km – bepackt mit Zelten und allem was man so braucht um 8 Tage mit dem nötigsten auszukommen.
Einen genauen Plan was uns erwartet hatten wir nicht. Es sollte durch das Outback von Masuren gehen – also quasi wie Ostfriesland mit mehr Bäumen. Passt! Das ganze mit vornehmlich älteren Enduros und ner Menge Spaß in den Backen, statt dem Competition Gedanken. Das überzeugt in Sekundenschnelle und rückblickend hat die Planung saugut funktioniert. Allein unsere Stops auf der Hinfahrt waren schon fein – Mecklenburgische Seenplatte, Naturcampingplatz Bibercamp. Da gibt es Hausboote, Kanus und viele Bäume für die Hängematten und dazwischen kleine Plätze für unsere Zelte.

Dann immer weiter nach Osten. Die Landschaft wird immer schöner und wilder was genau zu unserer Vorfreude auf die Rallye passt. Ungefähr 80km vor dem Ziel sehen wir die ersten Fahrer die ebenfalls zum Scrambler Fever wollen – kurz angehalten und wir wurden direkt eingeladen die restlichen Kilometer Off-Road mitzufahren…geile Begrüßung!

Tja, und was ab da passiert kann man am besten auf den Bildern und dem schrottigen Instagram Video sehen. Insgesamt waren wir 50-60 Fahrer und nochmal so viele Motorradbegeisterte Partner, Kids und Hunde die im Zeltlager am See ein entspanntes Wochenende voller „Mud, Sweat & Beers“ hatten. 

Danke an die Organisatoren von Red Hot Chili Customs für die Organisation und v.A. die Inspiration für das Haselrodeo – wir durften ja sogar die Bilder für unsere Seite klauen, wofür ich immer noch dankbar bin!

UPDATE: 11.6. 22:47h 
Die Jungs sind reingekommen und beim Scrambler Fever angekommen – YEAH!
Schätze es gibt Liveberichte auf Instagram.

Video abspielen

Wir freuen uns auf ein neues HASELRODEO Zeltlager, um gemeinsam im Dreck zu spielen!

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