Martin Oelze Fotografie

“Vier Augen sehen mehr als zwei” sagen Menschen, wenn sie etwas suchen. Beim Haselrodeo können  Fotograf*innen aus unserem Umfeld vieles suchen- aber noch mehr finden. Und von uns aus  können statt einem nicht nur zwei, sondern gerne viele Augenpaare mit ihrer Kamera ihre speziellen Blicke festhalten. So auch Martin Oelze, der hier auf der Suche nach etwas ist, was es sonst in seinen Arbeiten eher nicht geben soll: Bewegung und Dreck.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Früher wollte ich zum Film. Ich dachte Fotografie könnte der Einstieg dazu sein. Dann bin ich voll drauf hängen geblieben.

Du bist auch im Bereich Bildbearbeitung tätig. Was reizt dich daran besonders? Was gefällt dir persönlich besser: Fotografie oder Bildbearbeitung?

Mittlerweile ist Bildbearbeitung mein Kerngeschäft und ein spannender Job, der mir vieles ermöglicht.
Die Fotografie betreibe ich zum Großteil in meiner Freizeit und konnte mir somit die Faszination und die Freude daran erhalten.
Beides gehört für mich in der Digitalen Fotografie untrennbar zusammen.

Wie kommt es zu der grossen Affinität zu Fahrzeugen – sei es Auto oder Motorrad und was magst du daran besonders?

Der Bereich Transportation ist super abwechslungsreich. Einmal geht es um Design, Formen und Farben, die richtig dargestellt oder betont werden müssen. Zum Anderen gibt es viel Bewegung und Action, die technisch anspruchsvoll zu einzufangen sind.

Gibt es eine spezielle Paarung von Fahrzeug und einem Ort, die du unbedingt mal fotografieren möchtest?

Wenn ich in meinem knallorangen VW T2 im Ausland unterwegs bin, ist das Fahrzeug immer ein Blickfang und macht auf Fotos eine gute Figur.
Das bereitet mir nach wie vor viel Freude.
Ansonsten bin ich Fan von brutalistischen Beton Location und würde gerne mal nen richtig knalligen alten Sportwagen in sowas fotografieren.

Brutalismus vs sportliche Eleganz

Deine Arbeiten im Bereich Autofotografie zeichnen sich durch einen hohen Grad an Slickness aus. Was reizt dich am Fotografieren von Offroad Motorrad Action?

Sweet, danke. Wie oben angedeutet ist mein Berufsalltag eher von hochgradiger Detailarbeit, sauberen und eher statischen Fotos geprägt. Der Reiz an Offroad Motorrad Action ist quasi das Gegenteil: Viel Bewegung, schwer einzufangen und viel Staub und Dreck, geil!

Wie unterscheidet sich für dich die Herangehensweise beim Fotografieren von Motiven wie dem Haselrodeo und deiner sonstigen fotografischen Tätigkeit?Was reizt dich am Fotografieren von Offroad Motorrad Action?

Beim Haselrodeo will ich mit kurzen Brennweiten nah an die Fahrer dran. Nur dann wird die Action richtig spürbar. Das ist natürlich nicht immer ganz ungefährlich und da wurde ich auch schon von dem ein oder anderem Fahrer ermahnt. Solange das nicht passiert, war ich aber nicht nah genug dran.

Auf deinem Insta ist zu sehen, dass du dich neben dem Offroad Motorrad Fahren auch für Angeln zu interessieren scheinst. Siehst du diese Outdooraktivitäten auch als Ausgleich für deine Zeit vor dem Rechner? 

Für mich ist selber fotografieren egal in welchem Bereich immer ein Ausgleich für die Zeit vor dem Rechner. Am schönsten ist es, wenn ich eine Geschichte einfangen kann. Bei Outdooraktivitäten erzählen sich die Geschichten fast von selbst.

" Bei Outdooraktivitäten erzählen sich die Geschichten fast von selbst."

Wo würdest du unbedingt gene mal mit deinem T2 hinreisen?

Am liebsten um die ganze Welt. Das Praktische damit ist ja, dass ich mein Zuhause mitnehmen kann.

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